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Die Fertigung von Kettenfahrzeugen bei der Firma M.N.H. in Hannover von 1939 - 1945

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Blick in die zerstörte Montagehalle der Firma MNH nach der Kapitulation


Die Fertigung von Kettenfahrzeugen bei der Firma M.N.H. in Hannover von 1939 - 1945, die Nachkriegs-Panzerfertigung und Erprobung durch die Britische Armee


Die Geschichte der Entwicklung und Produktion von militärischen Vollkettenfahrzeugen in Deutschland ist eng mit den grossen Herstellern von Schienen- und Schwerfahrzeugen, Waffen und Stahl verbunden. Generell ist zusagen, daß als Lieferfirma eines Panzerfahrzeuges im allgemeinen diejenige bezeichnet wurde, die die Endmontage durchführte. Die Zulieferer der Einzelteile wechselten in der Kriegszeit je nach Bedarf und Möglichkeiten.

Ein bedeutender Hersteller von Kampfpanzern und deren Einzelteile war ab etwa 1940 auch die Firma MNH in Hannover, die jedoch im Gegensatz zu den meisten Anderen keine ausgeprägte zivile Tradition besaß und daher nur wenigen Interessierten ein Begriff ist.

Bei der Auflistung der Hersteller des nach verbreiteter Ansicht besten mittleren Kampfpanzers des 2.Weltkrieges, des ab 1943 gebauten Panther, findet sich unter den bekannten Firmen MAN, Daimler-Benz und Henschel auch die Firma MNH. Es ist sicher, daß sie diese 30% der ca. 6000 gebauten Panther sowie über 30% der ca. 400 Jagdpanther produziert hat. Sie war die einzige Firma, die zeitweise Panther und Jagdpanther gleichzeitig produzierte. Da der Betriebsteil zur Panzerherstellung 1946 / 47 auf Anordnung der Allierten weitgehend demontiert wurde und die Firma aufhörte zu bestehen, ist über sie in der bekannten Literatur nicht viel zu erfahren.


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MG 120 (r) - Das leichte Maschinengewehr - Russisches Modell Degtjarjow DP 28

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Das leichte MG Degjarjow DP 1928 wurde im Jahre 1928 in die sowjetische Armee eingeführt. Es ist eine zuschießende mit einem Stützklappenverschluss ausgestattete Waffe. Die Zuführung erfolgt aus einem 47 Patronen des Kalibers 7,62 x 54R (7,62 Nagant) fassendem Tellermagazin. Die Waffe schießt nur Dauerfeuer. Versionen zur Flugzeugbewaffnung und als Panzer-MG mit erhöhter Magazinkapazität von 63 Patronen wurden ab 1930 eingeführt. Das Panzer-MG konnte für den Infanterieeinsatz umgerüstet werden.
mg120_01Diese Waffen wurden als Beutewaffen während des zweiten Weltkrieges bei der deutschen Wehrmacht in Originalkaliber und abgeändert auf die deutsche Patrone eingesetzt. Die Anzahl der erbeuteten Stücke war so groß, dass dafür, wie für andere russische Waffen auch, die entsprechende Vorschrift erlassen wurde.

Den ersten Hinweis finden wir in der Vorschrift D 50/2 "Kennblätter fremden Geräts" Heft 2 Maschinengewehre:

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G 43 DFE - Das Selbstladegewehr Modell 43 als Vollautomat im Kaliber 8 x 33

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Der Bericht gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil wird versucht den Hersteller anhand einer Indizienkette zu identifizieren. Im zweiten Abschnitt werden die eigentlichen technischen Änderungen gegenüber einer Serienwaffe beschrieben.
g43dfe01g43dfe02
Teil 1:
Diese im vierten der Stock des Hauptgebäudes der Sammlung ausgestellte Waffe dürfte das einzige Stück seiner Art sein. Die Bezeichnung DFE ist frei gewählte Bezeichnung.. Denn bisher sind noch keinerlei schriftliche Dokumente zu dieser Waffe aufgetaucht. Im Eingangsverzeichnis der WTS ist lediglich der Vermerk "Leihgabe aus USA" zu finden. Die Waffe trägt keinerlei Hersteller- oder Abnahmestempel. Ebenso keine Seriennummer. Lediglich der Lauf und die beiden Stützklappen sind mit dem damaligen Beschussstempel versehen.

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